Mein Bali-Urlaub war zwar schon 2017, da ich immer wieder nach Tipps gefragt werde, hier nun eine ausführliche Beschreibung für eine dreiwöchige Rundreise individuell geplant. Bali war einer meiner schönsten Urlaube der letzten Jahre. Land, Leute, Küche, Infrastruktur, Landschaft, Strände, Schnorcheln, Tauchen…alles war ausnahmslos toll. Bali hat wirklich für jeden etwas zu bieten.

Im Mai 2017 war das Wetter war sehr warm, tagsüber und nachts. Schlafen ging nur mit Ventilator oder Klimaanlage. Und trotz Trockenzeit hatte es zwei Nächte Unwetter gegeben, was aber überhaupt nicht störte. Ganz im Gegenteil. Mit Bier und Badehose ließen sich die Blitze auf dem Meer beobachtet. Laut Klimatabelle sind im Dezember bis März die meisten Regentage. Also entgegengesetzt zu Thailand. Bali ist also eine gute Alternative, wenn du während der thailändischen Regenzeit in den Urlaub möchtest.

Eigentlich ist Frankfurt mein Flughafen für internationale Flüge. In diesem Fall gab es einen Flug von KLM über Amsterdam für unglaubliche 550 EUR. Und ich muss sagen, dass mir KLM besser gefallen hat als mein diesjähriger Langstreckenflug mit Lufthansa.

Auf Bali kann man fast überall schnorcheln. Es lohnt sich also eine eigene Maske und Schnorchel mitzunehmen. Flossen gibt es in jeder Tauchschule und teilweise in lokalen Büdchen zu leihen. 

Solltest du vor Ort einen Roller leihen, denk daran einen internationalen Führerschein mitzunehmen. Ich hatte keinen und wurde direkt von einer Zwei-Mann-Streife abgezogen. Später bekam ich die Information, dass Kontrollen eher in großen Polizeigruppen, also keine Zwei-Mann-Steife, gemacht werden, um Korruption vorzubeugen. Informiert dich am Besten beim Rollervermieter oder im Hotel, was die besten Strategien sind.

Eines der Bali-Highlight sind die Balinesen. Ich hatte drei Wochen mit tollen, entspannten und äußerst verbindlichen Leuten zu tun.

Die Vielfalt der balinesischen Küche hat mich begeistert. Im Vergleich zu Thailändisch oder Vietnamesisch, gibt es Balinesisch nur sehr selten in Deutschland und war somit ein neues Erlebnis. Ein wichtiges Wort für euren Bali-Urlaub ist Warung und bedeutet Restaurant. Ein Tipp von einem Local: „schaut immer, ob vor dem Restaurant ein kleiner, gepflegter Hindu-Tempel ist. Dann ist das Essen besser“. Weitere wichtige Wörter: bir (Bier) oder Bingtang (lokale Biersorte), nasi (Reis), bami (Nudeln), goreng (gebraten), babi guling (Spanferkel) und gado-gado mit tempe goreng (indonesischer Salat mit frittierten Sojabohnen).

Vegetarier oder Veganer werden einen einfachen Urlaub haben.

Denk auf jeden Fall an eine Taschenlampe! Das war eine sehr lohnende Investition, da es früh dunkel wird und es häufig keine Straßenbeleuchtung gibt.

Weitere Lesetipps zur Vorbereitung

  • indojunkie.com – On the road & inside Indonesia (Blog Link)
  • Stefan Loose Reiseführer Bali, Lombok: mit Reiseatlas (Amazon Link)
  • 122 Things to Do in Bali (Amazon Link)
  • Bali & Lombok Reiseführer Michael Müller Verlag: Individuell reisen mit vielen praktischen Tipps. (Amazon Link)

Routenvorschlag: dreiwöchige Rundreise auf Bali und Gili Meno

Akklimatisieren am Balangan Beach

Für die ersten 2 Nächte zum Relaxen und Akklimatisieren nach der langen Reise ist der Süden in Ordnung. Alles, was rund um den Flughafen (Kuta Beach) und der Hauptstadt (Denpasar) ist, kann man sich sparen. Hotelburgen, Massen von Touris und günstige Souvenirläden. Das kleine Surferdörfchen Balangan Beach (Google Maps) war mein erster Stopp zum Ankommen und Akklimatisieren.

Balangan Beach

Mit dem Taxi ist der Balangan Beach je nach Verkehr ca. 45 Minuten südlich vom Flughafen entfernt. Wenn du vorher ein Hotel buchst, frag am besten gleich nach einen Abholservice, der dann neben gefühlten 500 anderen Fahrern mit Namensschild am Flughafenausgang wartet.

Übernachtet habe ich im Flow Bud Bungalow 2 (booking.com Link) etwa 10 Minuten Fußmarsch vom Strand. Das Hotel ist sehr schön mit einem herrlichen Garten und Pool. Die Zimmer sind allerdings ohne Klimaanlage. Ein Highlight sind die Badezimmer unter freiem Himmel mit Blumenbeet. Kann sein, dass es Besuch von dem ein oder anderen Krebs gibt.

Am Balangan Beach läßt es sich bei Flut super schwimmen, bei Ebbe ist es sehr felsig. Der Strand eher bei Surfern beliebt. Auf dem Strand sind ein paar Hütten, in denen es einfache Speisen, Bintang (lokales Bier) und einfache Übernachtungsmöglichkeiten gibt.

Uluwatu Tempel

Der Temple (Google Maps) sollte auf jeden Fall zu deinem Programm gehören. Es ist riesig und ganz toll gelegen. Am besten früh hinfahren, da immer viel los ist. Es kommen vor allem Balinesen und Indonesier.

Sobald du auf Bali angekommen bist, besorg dir einen Sarong. Das ist ein traditionelles Wickeltuch, der für die meisten Tempel benötigt wird.

Rock Bar und Dreamland Beach

Den ganzen Schnickschnack mit Rock Bar (Google Maps), war in dem Schnulzenfilm Eat Pray Love mit Julia Roberts, und den Dreamland Beach (Google Maps) kann man sich sparen. Lieber mehr Zeit für den Norden, Ubud und Gili Islands einplanen.

Ruhe, Entspannung und Tauchen im Norden

Der Norden hat mir viel besser gefallen als der Süden. Er ist ursprünglicher, deutlich weniger touristisch und es gibt viele tolle Möglichkeiten zum schnorcheln und tauchen. Leider keine Sandstrände.

Hotel Alam Mimpi

Das Alam Mimpi (booking.com link) hatte ich schon im Vorfeld gebucht und war mein erster länger Stopp auf Bali zum Entspannen und Tauchen. Es wird von zwei Frauen geführt. Angie ist aus Deutschland, halt lange auf Bali gelebt und hat in Offenburg eine Tauchschule (Link Angies Tauchoase). Made ist ihre balinesische Partnerin und kümmert sich um das Business Vorort. Made’s Ehemann Nana bietet Tagesausflüge an und kümmert sich um die wunderschöne Gartenanlage vom Hotel. Die Mitarbeiter sind fast alle schon seit Beginn dabei. Gekocht wird à la Carte oder man bittet darum, am Abend mit einem Mahl überrascht zu werden. So kann viel gezielter eingekauft werden, vor allem wenn nicht viele Gäste im Hotel sind.

Das Hotel ist direkt am Meer und hat 6-8 Zimmer, die vornehmlich von Tauchern gebucht werden. Aber auch Nicht-Taucher kommen auf ihre Kosten.

Eine große Auswahl an Fotos vom Hotel findet ihr bei Google Maps

Nana kann euch aus allen Ecken Balis abholen. Ich empfehle, dass man Überlandfahrt tagsüber macht, um die wunderschöne Landschaft zu sehen und an Aussichtspunkten Pause einzulegen.

Nana spricht hervorragendes Englisch und kann bei seinen Touren viel über Land und Leute erzählen.

Ich hatte im Vorfeld ein 10er-Tauchpaket gebucht und war begeistert von der Vielfalt und den wenigen Tauchern im Hausriff Angel’s Canyon! Es gab keine großen Gruppen! Es gibt auch die Möglichkeit einer Tagestour nach Tulamben zur US Liberty (Link feetdotravel.com). Die US Liberty ist ein amerikanisches Kriegsschiff, dass von den Japanern beschossen wurde. Der Kapitän hatte das Schiff noch auf Land setzen können, um Schiff und Besatzung retten. 1963 wurde das Schiff bei einem Vulkanausbruch zurück ins Meer geschoben und liegt nun in angenehmer Tiefe auf 5-30 Meter.

Tagestour im Nordwesten Balis: Singaraja, Pura Ulun Danu und Bratar 

Als erstes geht es nach Singaraja (Google Maps), die ehemalige Hauptstadt Balis, ein bisschen die Stadt anschauen und durch die Markthalle laufen. Fast nur Locals und sehr authentisch.

Anschließend zum Pura Ulun Danu Tempel (Google Maps). Es ist eine riesige Tempelanlage direkt an einem See. Es sind immer sehr viele (einheimische) Besucher dort, aber trotzdem sehr schön.

Vorher sind wir rund um den Bratan (Google Maps) gefahren. Es gibt ein paar sehr hohe Berge, die zum Teil gut befahrbar sind, mit herrlichen Aussichtsspunkten und Affen zu füttern.

Wenn noch Zeit ist, dann einen kurzen Abstecher zu den Gitgit Wasserfällen (Google Maps).

Miniwanderung zu den Les Wasserfällen

Vom Alam Mimpi gibt eine kleine Wanderung zu den Les Wasserfällen (Google Maps). Dauert etwa 1 Stunde pro Weg.

Der Weg ist teilweise an der Strasse, was aber kein Problem ist. Alle Winken und freuen sich.

Der Aufstieg ist durch die Hitze beschwerlich, wenn du dann aber unter dem Wasserfall stehst, ist alles vergessen.

Die letzten 1-2 Kilometer zum Wasserfall sind im Dschungel. Zwischendurch gibt es kleinen Hüttchen, in denen leckere Fresh Young Coconuts angeboten werden. Dort habe ich auch meinen ersten Kokosnuss-essenden Hund gesehen.

Wenn du keinen Bock auf Wanderung in der Hitze hast, gibt es auch die Möglichkeit von einem Fahrer bis zum Parkplatz vom Wasserfall gebracht zu werden, dann sind es nur 2 Kilometer zu laufen.

Mount Batur

Auf dem Weg in den Norden oder Osten kannst du dich am am Mount Batur (Google Maps) vorbeifahren lassen. Da gibt es das recht touristische Lakeview Hotel and Restaurant (Google Maps) mit einer herrlichen Sicht auf den Mount Batur und den Vulkansee. Lohnt sich! Wer es ernst meint, kann auch eine Wanderung auf den Mount Batur planen. Es empfiehlt sich einen Guide zu buchen.

Der Westen Balis

Von dem was ich selber gesehen und gehört habe, kann man sich im Westen (Amed & Co) die Übernachtungen sparen. Ich bin auf dem Weg vom Alam Mimpi zum Hafen an herrlichen Reisterrassen und dem Wassertempel Tirta Gangga (Google Maps) vorbeigefahren. Sonst wüßte ich nicht viel mehr.

Ubud – Zentrum für Yoga, Meditation und Affen

Ubud ist ein Muss und hat mir von den Städten auf Bali am besten gefallen. Die Stadt ist vielseitig und abwechslungsreich: Spaziergänge bei herrlich tiefgrünen Reisterrassen, Monkey Forest, balinesischer Tanz im Tempel, Shoppen (Hanoman Street ist zu empfehlen), Nightlife mit Cocktails und Live-Jazz. Und wer darauf steht, Ubud ist das Zentrum für Yoga und Meditation. Die Leute kommen aus der ganzen Welt, um hier Kurse zu belegen.

Als Übernachtungs-Tipp kann ich das Nur Guest House (booking.com Link) empfehlen. Es liegt mitten in einem Reisfeld und ist nur 5 Minuten von dem Main Strip entfernt.

Vom Nur Guest House kann man Richtung Norden durch die herrlichen Reisterrassen spazieren. Nach ca. 20 Minuten kommt man zum Sarik Organic (Google Maps). Dort werden Kleinigkeiten zu essen und Getränke angeboten bei tollem Ausblick.

Ubud Palace

Im Ubud Palace unbedingt den traditionellen balinesischen Tanz anschauen. Es werden überall Karten dafür angeboten. Die Tickets hatte ich ein paar Tage zuvor in der Touri-Info (Google Maps) gekauft, direkt gegenüber vom Palast. Lustigerweise ist es erlaubt während dem Tanz Getränke (auch Bier) zu trinken. Also entweder Bierchen mitbringen oder von einem der Verkäufern vor Ort beziehen.

Babi Guling

Babi Guling (Spanferkel) ist eines der beliebtesten Gerichte Balis. Ich habe es im Ibu Oka in Ubud (Google Maps) probiert und war begeistert. Der Laden ist landesweit für Babi Guling bekannt. Es gibt mehrere Locations (Ibu Oka 1-3). Ich war im Ibo Oka direkt neben dem Palast. Könnte sein, dass die Location neben dem Palast überlaufen ist. Wer etwas ruhig möchte, kann z.B. ins Ibo Oka 3 (Google Maps) 5 Minuten nordöstlich vom Ubud Palace gehen.

Monkey Forest

Ein Muss ist der Monkey Forest, wenn auch sehr touristisch. Auf jeden Fall früh hingehen, da viele Touristen aus ganz Bali mit Bussen angekarrt werden. Wichtig ist einen Rucksack mit gut verschließbaren Fächern zu haben und die Sonnenbrille wegpacken. Die Affen sind clever. Wer ein Foto mit 1-2 Affen auf der Schulter möchte, kann sich hinter dem Eingang Bananen kaufen und die Damen Vorort helfen dabei, den Affen auf die Schulter zu locken und wieder zu verscheuchen. Sollte es sich ein Affe auf der Schulter gemütlich machen, einfach langsam weiterlaufen, dann springt er von alleine runter. Da die Affen aufdringlich werden können, wenn man Bananen während des Spaziergangs durch den Park verteilt, musst du auf einen kleinen Monkey Fight gefasst sein.

Bali Pulina

Ein Besuch auf der Kaffeeplantage ist interessant und aufklärend. Hier sieht man wie der weltbekannte Luwak-Kaffee „entsteht“. Beim Luwak-Kaffee werden die rohen Kaffeebohnen von Fleckenmusangs (Schleichkatze) gegessen und halb verdaut wieder ausgeschieden. Anschließend werden die Bohnen verarbeitet. Der Kaffee ist meiner Meinung nach nichts Besonderes. Und mir wurde mehrfach gespiegelt, dass es Tierquälerei ist, wie die Tiere gehalten werden. Mach dir am besten dein eigenes Bild. Als Tipp empfehle ich eine Kaffeeprobe (10 verschiedene Kaffeesorten) mit Blick ins Tal und auf die Reisterrassen. Bali Pulina (Google Maps) ist 10 km vom Ubud Zentrum entfernt und ist locker mit einem der vielen Mofafahrer zu erreichen.

Tegenungan Waterfall

Wer noch Zeit für einen Halbtagesausflug hat, kann an den Tegenungan Waterfall (Google Maps) fahren. Nach einem kurzen Abstieg vom Parkplatz kommst du zu einem beeindruckenden Wasserfall. Badehose nicht vergessen und schon vor Abreise anziehen. Nach einem kühlenden Bad geht es dann wieder zurück.

Traumstrände, Entspannung und Tauchen auf den Gili Islands, Lombok

Die Gili Islands (Google Maps) liegen vor Lombok und sind the Place to be, um für ein paar Tage (oder Wochen) an weißen Traumstränden mit Palmenkulisse in relaxter Atmosphäre abzuhängen. Die Anreise ist mit dem Speedboat von der Westküste Balis und dauert 1-1,5 Stunden bis nach Gili Trawangan („Gili T“). Es gibt verschiedene Abfahrthäfen an der Westküste Balis. Am besten in eurem Hotel nachfragen, die organisieren alles.

Es gibt drei verschiedene Gili Islands (von West nach Ost):

  • Gili Trawangan – Partyinsel
  • Gili Meno – Relax Heaven
  • Gili Air – Zwischen Party und Relaxen

Ich war auf Gili Meno und es war ein Traum! Um nach Gili Meno zu gelangen, fährt man von Gili T mit einer kleinen Jolle weiter. Fahrer bzw. Skipper bieten sich zahlreich am Strand an. Dauer der Überfahrt ca. 10 Minuten und Kostenpunkt ein paar Euro. Am Strand sind viele andere Traveller mit denen man sich das Boot und Kosten teilen kann. Wenn man das Hotel nennt, halten sie direkt am Strand vor dem Hotel und man springt vom Boot. Wenn es im Inselinneren ist, wird man zum „Hafen“ von Gili Meno gefahren. Leider sind die meisten Hotels auf der Ostseite, sprich für den Sundowner spaziert man auf die andere Inselseite. Der Spaziergang dauert 20-30 Minuten. Motorisierte Gefährte sind auf der Insel nicht erlaubt. Genau wie Hunde. Es ist also nachts sehr ruhig. Rund um den Hafen sind allerlei Hotels von günstig bis hochpreisig und einige Restaurants.

Ich war im Gazebo Meno (Hotel Website), einem in die Jahre gekommenen Bungalow-Hotel. Die Angestellten waren freundlich, die Bungalows alt aber ok, Sauberkeit mittelmäßig und gelegen an einem sehr schönen Strandabschnitt. Rund um den „Hafen“ gibt es keinen richtigen Strandabschnitt zum hinlegen, da zu schmal. Das Hotel hatte einige Liegen direkt am Strand im Schatten. Einmal dort angekommen, gibt es keinen Grund, außer schwimmen und schnorcheln, sich zu bewegen. Essen und Getränke kann man sich vom Hotel bestellen oder von einer der Frucht-Ladies mit frischer Ananas versorgen lassen.

An dem Strandabschnitt liegen wunderschöne Korallenriffe in einer Tiefe von 3-6 Meter, die sich auch von Anfängern leicht mit Schnorchel und Flossen erkunden lassen.

Tauchen kann man auf Gili Meno sehr gut, ich hatte mich jedoch vornehmlich aufs Schnorcheln fokussiert, zumal ich die Tauchgänge mit dem Blue Marlin Dive Center (Link Blue Marlin) chaotisch fand.

Auf der Ostseite direkt neben dem „Hafen“ der Insel kann ich das Rust Warung (Google Maps) empfehlen. Die Terrasse ist über dem Wasser gebaut und es gibt frischen Fisch. 1-2 Mal die Woche ist Barbecue. Die Fischspieße sind hervorragend!

Zum Sonnenuntergang läufst du auf die Westseite oder läßt dich mit der Kutsche fahren. Für den Sundowner ist die Reggae Bar Diana Cafe (Google Maps) ideal. Der Laden ist legendär. Bei Reggae-Musik, Korallenketten in den Büschen und Blick auf Gili T, läßt sich der Abend perfekt mit ein paar Cocktails einleiten.

Nicht irritieren lassen, wenn Einheimische ab und zu verpeilt wirken. Gras und halluzinogene Pilze (Magic Mushrooms) haben auf den Gilis lange Tradition, auch wenn es mittlerweile verboten ist.

Zum Abendessen geht es dann 10 Minuten Richtung Süden ins Sasak Cafe (Google Maps). Für mich das beste Warung auf der Insel. Hier gibt es neben der traditionellen Sasak-Küche (Sasak ist eine etnische Gruppe auf Lombok) auch balinesische und internationale Küche. Bei leckerem Essen und noch ein paar Cocktails kannst du nun den Abend ausklinken lassen.

Nach einer Woche war dann leider Ende der traumhafen Gili-Zeit und es ging zurück nach Bali.

Rückkehr in den Süden an den Jimbaran Beach

Wie zu Beginn des Artikels bereits geschrieben, bin ich kein Fan von Balis Süden, wollte mir aber dennoch den Ballermann-Strand Kuta Beach und die Hauptstadt Denpasar anschauen. Nachdem ich beides gesehen habe, kann ich getrost sagen, spart es euch. Wenn du Ballermann brauchst, dann flieg nicht so weit. Und wenn du eine wirklich nicht sehr schöne Stadt anschauen möchtest, brauchst du garnicht irgendwo hinzufliegen. Bali hat so viel mehr zu bieten, daher braucht es nicht mehr als 1 Nacht vor dem Rückflug. Über booking.com hatte ich recht kurzfristig einen guten Deal im 4-Sterne Keraton Jimbaran Beach Resort (booking.com Link) gefunden. Jimbaran Beach (Google Maps) ist ein schöner weißer Sandstrand und mit dem Taxi ca. 20 Minuten vom Flughafen entfernt. Am Beach gibt es jede Menge sehr touristischer Restaurants direkt auf dem Strand. Und da es auf der Westseite ist, gibt es täglich sehr schöne Sonnenuntergänge. Ein Tipp noch, solltest du ins Keraton gehen, dann gibt es direkt neben den Hotel von den Locals Massagen, Bier und Essen für einen Bruchteil des Hotelpreises

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2 Comments

  1. Hallo, Nils,
    toller, informativer Bericht und ich freue mich, dass Euch das Alam Mimpi so gut gefallen hat. Die Route welche ihr euch zusammen gestellt habt, ist toll und so sieht man am meisten von Bali und dem Umfeld. Und Du hast recht: Kuta und Legian, das ist nicht Bali :-).
    Freue mich schon auf Deinen nächsten Reisebericht, wo soll es denn hin gehen?
    Liebe Grüße
    Angie

  2. Hallo Angie,
    vielen Dank für deinen tollen Kommentar.
    Es war mir eine große Freude das Alam Mimpi zu besuchen. Es ist ein ganz besonderes Plätzchen mit ganz besonderen Menschen.
    Der nächste Reisebericht wird über eine Rundreise von November 2018 in Thailand. Dieses Jahr stehen noch ein paar Trips an, besonders gespannt bin ich auf Südkorea 🙂
    Liebe Grüße und bis bald
    Nils

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